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Ab heute liegt Nina Lupi mit ihrem Erstling „Cominciò tutto per caso“ in den italienischen Buchläden. Der Titel „Es begann alles durch Zufall“ beschreibt zufällig auch die ziemlich zufällige Geschichte dieses Buches, die italienischer nicht sein könnte.

Der italienische Basketball-Trainer meines Sohnes liest gerne. Schade, meint er eines sonnigen Tages, dass meine Krimis nur auf deutsch erschienen seien. Tja, sage ich, der Buchmarkt ist eng und vollgestopft und .. der Basketballtrainer empfiehlt mich seinem Freund, dem Buchhändler. Mit dem treffe ich mich zum Aperitivo. Wir reden über dies und das, süffeln Spritz, futtern Häppchen und mich beschleicht das Gefühl, dass dieser Buchhändler von Verlagen nicht nur die Vertreter kennt, die ihm die neuen Bücher in den Laden tragen.  Kurz: Der Buchhändler, der übrigens kein Wort deutsch liest oder spricht, empfiehlt mich als Freundin eines Freundes einigen Freunden in befreundeten Verlagen und so erreichen meine deutschen Apulien-Krimis einen italienischen Verlagslektor, der deutsch liest und spricht und eines weiteren sonnigen Tages klingelt mein Telefon. Der Verlag Newton Compton. Ob ich mal in Rom vorbeischauen könnte? Wir müssten über meine Bücher reden.

Aller Anfang ist ApulienZwei Jahre später ist es endlich soweit: „Aller Anfang ist Apulien“ erscheint auf italienisch und unter meinem Pseudonym Nina Lupi. Es ist ein bisschen so, als schickte ich mein Kind in die Welt – stolz, weil es groß geworden ist, gespannt, was es alles erleben wird – und ein wenig unsicher, was die Welt ihm so zu sagen hat.

Aber nun ist der Anfang gemacht, purer Zufall. Tutto per caso. Toll, nicht?