Die Krimi-Serie aus Apulien, der lange vergessenen Region auf dem Stiefelabsatz. Mit Geschichten, die tatsächlich nur dort, im tiefen Süden Italiens spielen können.

Ausgerechnet an ihrem 40. Geburtstag entdeckt die Hamburger Fotojournalistin Elena von Eschenburg, dass ihr Gatte sie betrügt. Mit seiner Sekretärin – wie billig ist das denn? Ein Leben mit halbem Doppelhaus, halbem Job und nun auch nur noch halbem Gatten reicht nicht zum Glück. Sie verschwindet kurzentschlossen mit ihrem kleinen Sohn nach Apulien, genauer: in den Salento, auf den letzten Zipfel Italiens. Das Land ihre Kindheit. Sie verkriecht sich bei ihrem alten Onkel Gigi, Antiquitätenhändler und lokalpatriotischer Gourmet, im idyllischen Lecce. Könnte ein friedlich verschlafenes Leben in der süditalienischen Provinz sein. Von wegen.

Flucht aus dem Norden

Inzwischen hat Commissario Pantaleo Cozzoli drei Mal mit Elena von Eschenburg ermittelt – nicht gerade freiwillig. Diese Deutsche geht dem Italiener ordentlich auf die Nerven. Weiß alles, stolpert als Retterin der Welt zielsicher in mafiöse Wespennester und wer holt sie da raus? Genau, Cozzoli, der geplant hatte im Süden des Südens die Freizeit-Kugel zu schieben. Er war aus Mailand abgeschoben worden, aus der Anti-Mafia-Einheit in die Gurkentruppe der apulischen Provinzhauptstadt Lecce. Er hatte keine Wahl, im Norden hatte er zu viel im Schlamm gebuddelt und jede Menge Ärger, freundlich ausgedrückt. Also, erstmal die Bildfläche verlassen und ab in die sonnige Provinz.

Ein Mailänder im Mezzogiorno

Und dann das: Frauenhändler, Weinpanscher, Giftmüll-Deponien, Kräuterhexen, Mafiabosse, Satanisten, Immobilienhaie – alles dabei, alles ziemlich skrupellos und alle Fälle durchsetzt mit uralten Geschichten schrulliger, oder auch ehrwürdiger, Familien und mysteriösen Riten aus dem Mezzogiorno – man denke nur an die Frauen, die, von der Tarantel gebissen, wie verrückt tanzen – Madonna!

Diese folkloristisch-kriminelle Mischpoke ist so ziemlich das Letzte, mit dem Cozzoli sich herumärgern wollte. Dazu noch diese Elena, diese Deutsche, weiß natürlich immer alles besser. Nun gut, seitdem ihr Onkel Gigi Cozzolis bester – nein, einziger – Freund ist, geht’s besser mit dem schrägen Ermittler-Duo wider Willen. Gigi und Cozzoli eint die Liebe zu guten Weinen, was ihnen in „Vino mortale“ zum Verhängnis wird, und ja, schließlich auch, die Sorge um Elena.

Aller Anfang ist Apulien

Als sie an ihrem Geburtstag durch Zufall erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, ist Elena erst mal weg: Sie packt ihre Koffer und ihren kleinen Sohn und fährt nach Süditalien, ins Land ihrer Kindheit. Im apulischen Lecce quartiert sie sich im Palazzo ihres Onkels Gigi ein. Dort lernt sie Michele kennen, einen jungen Maler aus […]

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Evviva Nina Lupi!!

„Aller Anfang ist Apulien“ erschien auch in Italien, allerdings unter Pseudonym. Wie es überhaupt soweit kommen konnte?

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Tanz der Tarantel

Die Fortsetzung der Krimireihe aus Apulien um die Deutsche Elena von Eschenburg und Commissario Cozzoli! Nach „Aller Anfang ist Apulien“ geht’s um die geheimnisvolle Macht der Pizzica, der Volks-Musik des Salento. Am frühen Morgen des dritten Tages des Festes zu Ehren von Santu Paulu im Landstädtchen Galatina liegt eine Leiche in der Kapelle des Schutzheiligen: Nicolà Capone, […]

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Vino mortale

Wenn es um feinste Weine aus Apulien geht, kann sich Onkel Gigi nicht beherrschen. Und steht prompt unter Mordverdacht … Commissario Cozzoli braucht Entspannung. Findet zumindest sein bester Freund Gigi und lädt ihn zu einem Weinseminar ein. Höhepunkt ist der letzte Abend auf dem Gut einer jungen Winzerin, deren Weine zu den »stillen Stars des […]

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