Na also, geht doch …

55 Prozent für den „linksradikalen“ Pisapia – Mailand hat einen neuen Bürgermeister. Signora Letizia Moratti hat bereits ihr Büro geräumt, heute Nachmittag haben sich die beiden die Hand gedrückt. Offizielle Amtsübergabe. Er strahlend, sie in Tränen. Und das ist erst der Anfang. Auch in Neapel oder Cagliari auf Sardinien – satte Siege für Mitte-Links. Selbst im Norden, im Lega-Land, wurden linke Kandidaten ins Amt gehoben. Von nationaler Bedeutung der Kommunalwahlen wollte Berlusconi natürlich nichts mehr wissen. Weiter wie bisher, Augen zu und durch. So, wie der Cavalliere bisher alle Skandale von Bestechung bis Bunga-Bunga ignoriert und mit wilden aktionistischen Gesten überspielt hat, so sollen auch dieses Mal, und jetzt aber wirklich, irgendwelche Reformen und Steuersenkungen durchgezogen werden. Wer’s glaubt … nur: es glaubt kaum noch einer.

Die Italiener haben die Faxen dicke. Selbst Mitte-Rechts Wähler haben die „Radikalen“ von Mitte-Links gewählt – in Neapel beispielsweise einen Staatsanwalt. Mit 67 Prozent, nicht gerade ein Minderheitsvotum.

Eine Antwort zu „Na also, geht doch …“

  1. Elke Hoffmann

    Liebe Kirsten,
    deine neuesten Berichte aus Itlaien lese ich jedesmal mit großer Bergeisterung. Mal politische Themen, mal persönliche Erfahrungen – eine tolle Mischung. Ich hoffe, du hast noch lange Spaß daran diesen „Italienisch für Intereessierte-Kursus“ fortzusetzen.
    Viele Grüße aus Köln,
    Elöke

    Antwort

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