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… Zen

  So sah es aus: So sieht es aus: Sie klingelten morgens um 6.40. Standen mit einem bedrohlichen Lkw in unserer kleinen Straße. Der war vollgepackt. Mit all unserem Kram. Drei Stunden später war der Lkw leer und das große Haus vollgepackt. Zwei Möbelpacker, die schleppten und schwitzten und fluchten und gleichzeitig Zigaretten im Mundwinkel […]

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… im Chaos

Neues Leben in Genua. Und nichts funktioniert. Es gibt kein Warmwasser – der Gasanschluss wird frühestens in einer Woche geöffnet – weder Kühlschrank noch Herd – die Ikea-Küche kommt Anfang August und nein, wir bauen nicht selbst auf, wir haben nicht vor, uns scheiden zu lassen – kaum eine Glühbirne, aber – abgesehen von vier […]

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… aufgebrezelt

… ein Hauch von großer weiter Welt …, posted with vodpod Ragazzi! Hatte ich jemals über Schlaglöcher geklagt? Nun, so lasst euch verkünden, es gibt neuerdings in Lecce so’ne und so’ne Straßen. Die mit und die ohne Schlaglöcher … Die, die aalglatt, schwarz glänzen, noch frisch nach Teer duften und mit leuchtend weiß gepinselten weißen […]

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… ziemlich juhu!!

Es ist vollbracht. Nach Wochen der Ungewissheit und stählernen Nerven, der zähen Verhandlungen und Blöffereien der Marke: Interessiert uns eigentlich gar nicht mehr diese Hütte, bleibt doch selbst in den sonnendurchfluteten, luftigen Zimmern sitzen. Uns wurscht. Viel zu teuer. Mitten in der Stadt. Zur Linken gar ein Wohnblock, deren Bewohner direkt auf die Dachterrasse glotzen […]

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… vollgestopft

Wohnung suchen ist anstrengend. Gelinde gesagt. Insbesondere, wenn du sechs Jahre lang beschaulich, und vielleicht auch etwas gelangweilt, in der barocken Kulisse von Lecce gelebt hast. Dann fällt Genua wie ein Monstrum über dich her. Laut, chaotisch, eng. Vorne das Meer, hinten die Berge, dazwischen eine Großstadt. Genua ist vollgestopft mit Häusern, vor allem mit […]

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… in Bewegung

  Zurück in Lecce, in der alten Heimat. Mit einer neuen Musik. Aus Genua, unserer zukünftigen Heimat. Auf dem Rückweg aus den Bergen – ich gestehe: die Woche Schnee und Ski auf 2.000 Metern war, nun der Öst’reicher dät sag’n „supa guat“, die Hamburgerin in mir würde eher „schon schön“ formulieren, die Italienerin ein „bell-iss-i-ma“ […]

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… sehnsüchtig

La Sponda Sud, „das südliche Ufer“ – mediterrane Musike von Eugenio Bennato, warm und sonnig und ein bischen sehnsüchtig. Schönes Kontrastprogramm zum Skisocken und lange Unterhosen einpacken – wir fahren in den Schnee. Österreich, Hütte auf 2.000 Metern. Schnee, nichts als Schnee und also Ski foahn, nichts als Ski foahn. Aus dem Bett in den […]

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… magico, Papa!

Dies ist Mago Papa. Seit sechs Jahren hängt er an unserer Kühlschranktür, fast solange, wie wir in Lecce sind. Kolya hat ihn zur ersten Festa del Papa aus dem Kindergarten mit nach Hause gebracht und dazu ein zauberhaftes italienisches Gedicht zu Ehren seines Roman-Papa. Davon ahnten wir allerdings nichts, bis Kolya leise am Eßtisch irgendwas […]

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… frühlingsfrisch

Die Lokalzeitung Quotidiano meldet: La Festa del Papa nähert sich – am 19.3. wird San Giuseppe gefeiert, der Heilige Josef. Papa’s Festtag ist natürlich längst in Schulen und Kindergärten Thema, Gedichte werden gelernt, Urkunden gemalt und Dankesbriefe verfasst, um all die besten Papas der Welt zu ehren. Aber darum geht’s nicht. Der Quotidiano erinnert pflichtschuldig […]

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… verregnet

Wir sind die Regenerei satt. Es regnet und regnet und regnet. Seit Tagen. In Süditalien. Das könnte ich ja auch in Hamburg haben,  hab ich heute morgen beim Zeitungsmann gemault. Da hat er gelacht und mir versprochen, heute würde es bestimmt nicht mehr regnen. Das gleiche behauptete gut gelaunt auch die Bäckersfrau, denn der Himmel […]

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